E-Mail Bewerbung – was du beachten musst

Posted on 30. November 2017 by Dany

Die meisten Unternehmen, so auch die Firma in der ich arbeite, möchten Bewerbungen am liebsten per E-Mail erhalten. Manche Unternehmen haben sogar Onlinebewerber-Portale.

Onlinebewerbungen über vorgegebene Formulare empfinde ich allerdings selbst eher als nervig. Ich verstehe den Sinn darin nicht, warum ich alle Daten die ich bereits mühevoll in meinen Lebenslauf und im Anschreiben formuliert habe noch einmal einzeln eintragen muss.

Aus Sicht des Unternehmens macht es natürlich das Auswahlverfahren leichter und viele Anschreiben und Bewerbungsunterlagen müssen sogar gar nicht erst durchgesehen werden und bekommen gleich eine Standardabsage.

Da dieses Thema allerdings schon fast einen separaten Beitrag erfordert, den ich vielleicht irgendwann schreiben werde, komme ich nun wieder zum eigentlichen Thema – Welche Vorteile eine E-Mail-Bewerbung hat, wie diese aufgebaut ist und weitere Tipps dazu.

 

Was ist eine E-Mail-Bewerbung?

Für eine E-Mail-Bewerbung fügst du deine gesamten Bewerbungsunterlagen als eine digitale Datei (pdf) zusammen und versendest diese als Anhang in einer E-Mail an ein Unternehmen.

 

Vorteile einer E-Mail-Bewerbung

  • Schneller als der Versand per Post, zudem kann man als Bewerber in kürzerer Zeit mehr Bewerbungen verschicken
  • Es ist günstiger und umweltfreundlicher (kein Porto, kein Papier, keine Mappe etc.)
  • Es ist praktischer für Unternehmen, denn die Unterlagen können innerhalb des Unternehmens schnell und leicht an die richtigen Personen weitergeleitet werden
  • Die meisten Firmen bevorzugen bereits die Bewerbung per E-Mail – keine unzähligen Haufen an Bewerbungsmappen mehr, in der deine Bewerbung einfach untergeht
  • Du kannst dich was das Design angeht austoben, da keine Gefahr mehr besteht, das die Bewerbung nach den drucken blöd aussieht (Farben passen nicht mehr o.ä.), somit kannst du dich wieder von anderen abheben

 

Der Richtige Aufbau einer E-Mail-Bewerbung

  1. Anschreiben
  2. Lebenslauf mit Bewerbungsbild
  3. Zeugnisse und/oder Zertifikate

oder:

  1. Deckblatt mit Bewerbungsbild
  2. Anschreiben
  3. Lebenslauf ohne Bild
  4. Zeugnisse und/oder Zertifikate

 

Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen für deine E-Mail Bewerbung

Hast du deine Unterlagen fertig, solltest du diese in ein Format packen, dass sich leicht per E-Mail öffnen und versenden lässt. Da nicht jeder PC das gleiche Word Programm nutzt, kann es sein, dass deine Unterlagen anders dargestellt werden. Das würde bedeuten deine Mühe war umsonst. Am besten ist es also, wenn du eine PDF-Datei daraus machst.

 

MIT DER WORD 2013 VERSION FUNKTIONIERT DAS SO:

  • Du gehst im Menü auf Datei
  • Dort befindet sich der Menüpunkt Exportieren
  • Nun gehst du auf PDF-Dokument erstellen und wählst einen Speicherort aus
  • Gib dem Dokument einen Namen, z.B. Bewerbung_Stellenbeschreibung_Vorname_Name.pdf

Jetzt nur noch speichern und schon sind deine Unterlagen bereit um sie als Anhang zu versenden.

 

Aber auch online bieten zahlreiche Seiten eine Konvertierung an, z.B. unter:

https://online2pdf.com/de/word-zu-pdf-konvertieren

 

Anschreiben und Betreffzeile in der E-Mail

Wenn du nun deine Unterlagen als PDF fertig hast, fügst du diese als Anhang deiner E-Mail Bewerbung hinzu.

Die Betreffzeile solltest du dabei auch immer ausfüllen! Am besten schreibst du dort „Bewerbung als Berufsbezeichnung – Ref.-Nr. 123456“ – wenn es eine Nummer oder ähnliches zu der Stellenausschreibung gibt. Das hilft dem Empfänger die Bewerbung zuzuordnen und gegebenenfalls an den richtigen Kollegen oder eine andere Abteilung weiterzuleiten. Alternativ kannst du auch sowas wie “Meine Bewerbung als Stellenbeschreibung / Ihre Anzeige” schreiben.

Nun musst du auch hier ein kurzes “Anschreiben” verfassen. Dabei bitte nie den selben Text wie iin der Bewerbung nutzen! Eine kurze Info genügt. Zum Beispiel:

 „Sehr geehrte(r) [Ansprechpartner(in)],

im Anhang sende ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen für die Stelle als [XYZ].

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und freue mich über die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs.

Mit freundlichen Grüßen

[Vorname Name]“

 

Wahl deiner E-Mail Adresse

Bei einer E-Mail-Bewerbung fällt der Blick des Empfängers auch auf die Adresse. Absender wie blutigerhai@gmail.com oder Ähnliche wirken nicht sehr professionell. Achte deshalb auf eine seriöse E-Mail-Adresse, am besten vorname.nachname@provider.de.

 

>>Tipp: info@emailadressen sind der Standard und kommen in einen großen Pool. Das heißt du bist dort nur ein kleiner Fisch von vielen. Besser du findest eine Mailadresse von einem Mitarbeiter raus. Dazu kannst du einfach mal im Unternehmen anrufen oder im Netz gezielt suchen. Überhaupt ist es immer ein Vorteil einen Ansprechpartner zu haben!

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner nächsten E-Mail Bewerbung!

 

4 Comments

  • Nora 30. November 2017 at 13:49

    Super zusammengefasst und ausführlich beschrieben. Sonst steht immer nur da man soll eine PDF machen, aber wie das sagen sie nicht. Und dann weiter zu googeln wie das geht hatte ich immer keine Lust. Zum Glück musste ich mich jetzt lange Zeit nicht mehr bewerben. Liebe Grüße Nora

    Reply
    • Dany 1. Dezember 2017 at 20:09

      Das klingt sehr gut Nora. Vielen Dank für deinen Kommentar, ist schön zu hören. <3

      Reply
  • Melanie 30. November 2017 at 13:46

    Der Leitfaden ist eine super Idee! Ich habe nämlich auch keinen Plan wie man eine PDF erstellt. Bei dir sieht das allerdings ganz leicht aus. Werd ich dann gleich mal ausprobieren. Vielen Dank lg

    Reply
    • Dany 1. Dezember 2017 at 20:09

      Hallo Melanie, schön wenn ich jemanden damit helfen kann. Ist wirklich kein Hexenwerk. Viel Erfolg. Kannst gern bescheid sagen ob du es hinbekommen hast! LG

      Reply

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