Mein erster Flug ins Blostland war zugleich auch mein erstes Bloggerevent. Danyalacarte gibt es nun seit November 2016. Nun wurde für mich langsam Zeit zu schauen was für wundervolle Menschen ebenfalls genau wie ich zu Hause hinter ihrem Bildschirm sitzen und tolle Texte schreiben. Da kam Blost 3.0 wie gerufen.

Was bedeutet Blost – und kann man das Essen?

Blost bedeutet Blogs im Osten. Melanie und Matthias (ich nenne ihn gern Matthew) haben letztes Jahr (2016) das erste Bloggertreffen in Dresden gestartet. Der Grundgedanke – Berlin kann es, München auch und sogar in Leipzig gibt es solche Events in denen sich Blogger, Instagrammer, Fotografen und Youtuber vernetzten können. Warum also nicht auch bei uns. Dresden ist eine wunderschöne Stadt, die auch für Blogger jede Menge zu bieten hat.

Blost selbst kann man also nicht futtern, aber dafür seinen Wissensdurst stillen und sich austauschen. Für das leibliche Wohl wurde aber auch gesorgt.

 

Der erste Eindruck

Blost 3.0 fand diesmal im Flughafen Dresden statt. Nachdem wir am Flughafen angekommen und in der großen Halle im ersten Stock standen, kamen wir uns erstmal etwas verloren vor. Kein Schild kein nichts. Somit hieß es erstmal mit der Rolltreppe eine Etage nach unten und an der Information fragen. Die nette Dame wusste zum Glück gleich was wir meinen und sagte uns wo wir hin müssen.

Langsam stieg in mir die Aufregung. Was würde uns gleich erwarten? Auf welche Menschen werden wir treffen? Ich war sehr froh meinen Mann und Fotografen an meiner Seite zu haben. Vor den Konferenzräumen angekommen hatten sich schon einige Menschengruppen versammelt. Wir stellten uns etwas an den Rand dazu und warteten. Und warteten. Und – endlich ging die Tür auf und Melanie kam mit Matthew raus an eine kleine Empfangstheke. Sie begrüßten jeden sehr herzlich. Mit Abgabe des Boarding Passes, den die beiden liebevoll gestaltet hatten bekam jeder ein Schildchen.

Da standen wir nun, direkt hinter dem Eingang und wussten nicht so recht was wir jetzt machen. Erst einmal Jacke und Mantel loswerden. Mein Herz schlug fast bis zum Hals. So viele Menschen. Einige kannte ich aus dem Internet aber das war es dann auch schon.

Um nicht total verloren auszusehen beschlossen wir uns umzuschauen. In den beiden Räumen die wir betraten gab es eine geniale Aussicht auf die Start und Landebahn. Die Sonne schien. Ein perfektes Panoramabild.

In der Mitte des Raums stand ein liebevoll angerichteter Tisch mit der süßesten Dekoration zum Essen die ich je gesehen hatte. MissFein bot zum Thema Fliegen Cakepops, kleine Muffins, Törtchen, Kekse und einen wunderschönen Kuchen in Blau mit Wolken an. Den Kuchen anzuschneiden hat sich den ganzen Abend keiner getraut!

Kissyo – zeigte mit seinem Frozen Yogurt eine Alternative zu klassicher Eiscreme. Dabei steht kissyo für Bio-Frozen Yogurt mit nur 1,5 % Fett – „Made in Germany“.

The Corner – ein kleines Modegeschäft in Striesen stellte sich mit einer Auswahl an Kleidung, Schuhen und Accessoires vor. Da muss ich auf jeden Fall auch mal hin.

Was mich auch sehr begeistert hat war Adele – eine Liebeserklärung an dein zu Hause. Dieser bezaubernde kleine Tisch der so liebevoll gedeckt war hat mich sofort begeistert. Später auf der Website habe ich festgestellt, dass der Laden gleich bei mir um die Ecke ist. Das heißt ich werde mich auf jeden Fall noch bei Annett Grabow (Inhaberin) melden. Selbst die Website ist total schick gestaltet, schaut doch mal rein: zu Adele

 

Unnnnnnd – Abflug

Nachdem wir uns umgeschaut hatten stellten wir uns im Empfangsraum wo sich alle in kleinen Gruppen unterhielten an einen Stehtisch. Wie immer bei so vielen Menschen musste ich erst auftauen. Aber wie es schien waren wir nicht die einzigen. Zwei Mädels gesellten sich zu uns und wir kamen ins Gespräch. Ich war so mega erleichtert. Ab da wurde ich lockerer. Ich lernte Jule von musikmanie kennen. Eine Bloggerin die über Musik schreibt, zu Gast bei Konzerten ist und auch öfter mal hinter die Kulissen blicken kann. Eine Musikbloggerin hatte ich im World Wide Web tatsächlich noch nicht entdeckt. Umso spannender war es.

Nun folgte endlich das, auf was wir wohl alle gewartet hatten. Melanie und Matthew hielten eine kurze Ansprache in der sie auch den Verlauf des restlichen Tages klärten. Nun hatten wir einen Plan. Tatsächlich fühlte ich mich nun wohler.

Kurze Zeit später standen wir wie ein Bienenschwarm vor dem Konferenzraum. Bevor wir zur Flughafenführung raus aufs Rollfeld durften mussten auch wir erst durch die Sicherheitskontrolle. So wanderte der Bienenschwarm in gelben Westen gekleidet durch den Flughafen. Das Check-In mit über 40 Leuten dauert dann schon mal eine halbe Stunde. Auf dem Rollfeld konnten wir einem Flugzeug beim Landen beobachten. Danach demonstrierte uns die Flughafenfeuerwehr eines ihre Fahrzeuge.

Zurück im Konferenzraum machten wir es uns für die Vorträge gemütlich. Für mich gab es leckere Wraps mit Lachs und Ei und für Mario ein paar Sandwiches. Super lecker. Dann ging es auch schon los.

Als erstes erzählte uns Daniel von Flightseeing etwas über die Reise nach Guinea über die ich schon so viel gesehen und bei Luise alias Kleinstadtcarrie gelesen hatte. Unglaublich schöne Aufnahme in Bildern und einem Video. Amadou erzählte uns von seinem Projekt – Misside Guinea. Es ist unbeschreiblich was dieser Mensch auf die Beine gestellt hat. Die Menschen in Guinea sind nicht nur sehr arm, auch an Schulbildung fehlt es dort gänzlich. Besonders die Mädchen haben es nicht leicht. Amadou baut mit seinem Projekt und privaten Spenden Schulen und Krankenstationen. Über die Berufsschule in Telimele konnte ich viel lesen und mitverfolgen. Es war so unheimlich schön anzusehen wie diese Menschen trotz ihrer Armut so reich sind. Reich an Lebensfreude. Das hat mich unheimlich berührt. Ich hatte Gänsehaut und Tränen in den Augen. Wenn Armut ein Gesicht bekommt, dann tut das weh. Dank Luise und Daniel ist das Ganze zum Greifen nahe geworden und ich habe das Gefühl auch helfen zu können.

Aber auch die anderen beiden Vorträge waren sehr interessant.

So klärten uns Maureen und Sebastian vom Couple Signature Blog WeShouldRun über Content Creation und Bildrechte auf. Auch die Kennzeichnung von Affiliate Links war ein wichtiges Thema.

Anne-Katrin vom Blog Annabelle-Sagt erzählte uns, das Newsletter Marketing durchaus etwas Tolles ist. Einerseits gebe ich ihr Recht und es sah richtig cool aus was sie da gemacht hat, andererseits bin ich überhaupt nicht mit Mailchimp (ein Programm zur Erstellung eines Newsletters) klar gekommen. Wo ich ihr aber absolut Recht gebe ist, das es Spaß macht einen Newsletter zu erstellen und damit auch eine gewisse Zeit Revue passieren zu lassen.

Hättest du denn Interesse an einem Newsletter von danyalacarte?

 

Check-Out & Heimreise

Nach den Vorträgen sprach ich noch kurz mit Maureen und Sebastian über das Thema Affiliate Links. Zwei ganz tolle Menschen. Auf den Weg nach draußen legte ich noch einen Zwischenstop bei Melanie ein und auch mit Matthew hatte ich noch einen kurzen Austausch.

Ich hab mich riesig über eine Sonnenbrille von Take A Shot gefreut. Die Bügel der Sonnenbrille sind aus Bambus gefertigt. Selbst die Hülle ist schon ein Highlight.

Natürlich haben wir auch ein Goodiebag mitgenommen und eine Spende für das Projekt Misside Guinea eV da gelassen.

Bevor wir uns verabschiedeten wurden wir noch zu einer Probefahrt mit dem neuen Toyota C-HR Hybrid eingeladen. Mario hat es sich natürlich nicht nehmen lassen ein paar coole Fotos zu knipsen.

Müde aber trotzdem aufgedreht ging es nach Hause. Den Kopf voller Ideen und Emotionen die erst einmal verarbeitet werden mussten. Danke für dieses tolle Erlebnis und ich freue mich schon sehr auf das nächste Mal. Natürlich hoffe ich, dass wir uns auch privat noch einmal treffen und zusammen einen Kaffee trinken gehen.

Fotos by M&M Photo

 

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