Bevor ich sterbe – was würde auf deiner Liste stehen?

Posted on 26. März 2017 by Dany

Ich begrüße euch herzlich zu einer neuen Buchvorstellung. Am Anfang dachte ich, dass ich das Buch schnell durch haben werde. Aber das hat sich dann doch über einige Wochen hingezogen. Dennoch bin ich froh, dass ich es bis zu Ende gelesen habe.

Das Buch habe ich bei meiner Freundin entdeckt, als wir Bilder von ihr in einem Haufen von Büchern gemacht haben. Und so habe ich es mir ausgeliehen.

Aber nun erstmal ein paar Worte zum Inhalt. Tessa (irgendwie mag ich den Namen) ist die Hauptperson im Buch, die aus ihrer Sicht erzählt. Sie ist noch sehr Jung und bereits sehr krank. Sogar so krank, dass sie nicht mehr lang Zeit hat. Am Anfang denkt sie darüber noch nicht so intensiv nach. Regeln und Gesetzte interessieren sie nicht mehr. Und so begibt sie sich immer wieder in gefährliche und zum Teil auch dumme Situationen. Aber ihr kann es egal sein, denn sie weiß, dass sie nicht mehr sehr lang zu leben hat. Später als der Tot näher kommt und schon an der Haustür klopft, wird ihr bewusst, dass es nun langsam zu Ende geht. Eine Berg und Talfahrt aus Emotionen beginnt.

Als ich das Buch in der Hand hielt und den Titel las wusste ich, das muss ich einfach lesen. Die ersten Seiten hatten meine Augen schnell aufgesaugt. Dann stagnierte es ein wenig. Ich dachte irgendwann, will sie denn noch mehr in Selbstmitleid versinken. Ich habe mich gefragt wie ich mich fühlen würde. Aber das kann man nicht nachvollziehen wenn man nicht sterbenskrank ist. Meine Freundin sagte dann, lies weiter, glaub mir das Ende musst du lesen. Und so stolperte ich Wort für Wort und Satz für Satz weiter. Und dann, tatsächlich die Wendung. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb von 4 Stunden ausgelesen.

Zwischendrin Gänsehaut, Lächeln und dann einen salzigen Geschmack auf der Lippe, Tränen. Es hat mich unheimlich berührt und ich hätte Tessa gern in den Arm genommen. Auch eine kurze Liebesgeschichte durfte im Buch nicht fehlen und verleiht dem Roman nochmal einen ganz anderen Touch.

Ein bisschen hat mich das Buch an „heiter bis wolkig“ erinnert. Ist dann aber auf seine eigene Art und Weise wieder ganz anders. Und auch wenn das Thema an sich nichts Neues ist, finde ich es immer wieder wahnsinnig ergreifend und emotional. Was sicher auch ein wenig an meiner eigenen Lebensgeschichte liegt. Ich habe schon viele geliebte Menschen verloren.

 

Warum mich das Buch dann doch gefesselt hat…

Es hat mich dazu gebracht über das Leben nachzudenken, über mein Leben. Tue ich Dinge die mich glücklich machen? Wenn ich jetzt gehen müsste, wäre ich glücklich und könnte mit einem Lächeln zurück blicken? Ja, ich bin glücklich und ich würde lächeln, gleichzeitig aber sehr traurig sein. Denn es gibt noch mehr und ich bin gerade erst neu erblüht. Aus meinem Kokon geschlüpft. Lass dir eins gesagt sein, sei du selbst. Finde dich. Denn die Zeit ist zu kurz um jemand anderes zu sein! Tu Dinge die dir Freude bereiten und tu mehr davon, viel mehr. Ja, das Leben besteht aus vielen Verpflichtungen aber trotzdem Leben wir alle nur einmal. Zumindest im hier und jetzt und in diesem einen Körper. Also hör auf damit Dinge immer raus zu schieben. Irgendwann gibt es kein morgen oder nächste Woche mehr. Irgendwann kann man nicht mehr aufschieben.

 

Stop Thinking – Start Doing

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#feedbackfetzt

4 Comments

  • Claudia 30. März 2017 at 22:36

    Hallo Dany,

    mir ist es auch schon einige Male in der Bibo und bei Goodreads über den Weg gelaufen, aber irgendwie wollte es doch nicht mit.
    Vielleicht das nächste Mal, klingt auf jeden Fall nicht schlecht.

    LG,
    Claudi

    Reply
    • Dany 31. März 2017 at 17:45

      Liebe Claudia, es ist auf jeden Fall lesenswert. Besonders das Ende. Aber eben nicht ganz ohne – verständlich bei so einen Thema

      Reply
  • nathalie 27. März 2017 at 1:03

    das buch klingt auf jeden fall total interessant 🙂
    LG*

    Nathalie von Fashion Passion Love ♥

    Reply
    • Dany 27. März 2017 at 9:39

      Danke für deinen Kommentar Nathalie. Ja, ich muss sagen wirklich ein interessantes Buch das zum Nachdenken anregt.

      Reply

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