Du willst Bloggen? Dann tue es

Posted on 13. Dezember 2016 by Dany

Einfach drauf los Bloggen, das ist wirklich leichter gesagt als getan. An sich bin ich dankbar für die Motivation von Bloggern die das schon seit vielen Jahren machen. Die eben sagen, mach einfach. Das Ganze ist denk ich auch eher auf die Frage im Kopf bezogen ob man das überhaupt machen soll.

1.Versuch mit Jimdo

Es gibt wirklich Unmengen von Tutorials und Hilfen zum Thema Bloggen. Auch für die verschiedenen Arten wie man seinen eigenen Blog starten kann. Ich selbst hab meine ersten Versuche mit Jimdo gestartet weil ich dachte für den Anfang ist das einfacher und später kann man ja wechseln. Problem, schon nach wenigen Handgriffen bin ich dort an meine Grenzen gestoßen. Am Ende hätte ich so viele Abstriche machen müssen, das wollte ich nicht. Kompromisse ja, aber alles was wichtig ist und was ich gern einbinden wollte weg zu lassen fand ich nicht so prickelnd. Es wäre über Umwege möglich gewesen aber für ein einfaches Programm mit Baukastenprinzip fand ich das ziemlich blöd.

2.Versuch mit WordPress

Somit hab ich den zweiten Anlauf mit WordPress versucht. Dort konnte ich wieder so viel machen, dass ich mich verhaspelt habe. Zum Schluss wusste ich gar nicht mehr wie und wo und was. Also was wichtig ist, wirklich erst einmal Gedanken machen wie das Ganze aussehen soll, die Startseite, das Menü, soll eine Seitenleiste dabei sein, wenn ja auf welcher Seite, soll es ein Dropdown Menü geben, wollt Ihr ein Logo und schreibt Ihr einfach Euren Namen in den Kopfbereich usw. Eben alles was Euren Blog ausmachen wird und soll.

Schreibt es auf, einfach alles

Das Ganze am besten zu Papier bringen. Das muss nicht schön aussehen, dient euch aber als grobe Skizze und ihr seht selber wie es aussehen kann. Dann habt ihr den Fokus auf alles was euch beim Bloggen wichtig ist. Und dann könnt Ihr nach und nach anfangen alles um zu setzten. Am besten von oben nach unten. Zwischendrin werdet Ihr sicher noch das ein oder andere finden was Ihr noch ergänzen oder ändern wollt. Immer wenn ich etwas entdeckt habe oder eine Idee hatte habe ich alles aufgeschrieben. Und auch Tipps über Plugins oder nützliche Seiten usw.

3.Versuch-Blogger.com

Mein dritter Versuch erfolgte dann über Blogger.com. Dort habe ich zum Schluss einen angehenden Webdesigner drüber schauen lassen weil auch dort einige Sachen nicht so geklappt hatten wie sie sollen. Naja zum Schluss hat er mir geraten meine Seite komplett selber zu bauen. Ein paar Einblicke in html habe ich zwar durch meine Arbeit aber ich bin trotzdem schnell an meine Grenzen gestoßen weil mir einfach der Aufbau von Grund auf fehlt. Wann schreibe ich was in CSS, wann in html usw. Zum Schluss habe ich mir eine Auszeit von dem Ganzen genommen weil ich gemerkt hab, dass mein Kopf einfach nicht mehr frei war.

4.Versuch-wieder bei WordPress gelandet

Ich habe gemerkt, dass wenn ich nicht weiter komme oder es einfach nicht klappen will eine Auszeit Gold wert ist. Beschäftigt euch ein paar Tage mit anderen Dingen. So bekommt Ihr den Kopf frei. Bei mir kam dann alles von selbst. Plötzlich sprudelte ich wieder vor Ideen und wusste genau wie ich alles haben mag. Ab da ging es fast wie von selbst. Und wo bin ich nun beim vierten Anlauf gelandet? Bei WordPress und- es funktioniert. Ich habe den Fokus auf das was mir wichtig ist.

Alles was mir in den Kopf schießt schreibe ich auf und wenn es ein noch so kleiner Gedankenschnipsel ist. Egal ob es um Gestaltung des Blogs, eine Idee für einen neuen Blogpost oder einfach ein Widget was mir helfen könnte.

Vielleicht geht es euch auch anders und ich bin einfach nur wieder zu perfektionistisch. Auf jeden Fall denke ich, dass es ein schönes Hobby ist in den man seine Texte teilen kann und jeder den es interessiert es lesen kann. Vielleicht inspiriert der ein oder andere Text auch, regt zum Nachdenken an oder hilft. Das würde mich sehr glücklich machen. Für mich habe ich mit dem Blog einen Ausgleich zu meinem Job geschaffen, hier kann ich vieles ausprobieren und umsetzten. Eben meine Spielwiese.

 

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2 Comments

  • Diana 4. Januar 2017 at 14:57

    Hallo Dany,
    Mensch, da hast du ja eine richtige Odyssee hinter dir, bis du zu deinem Blog gekommen bist. Aber toll, dass es nun doch mit WordPress geklappt hat. Das ist seit über 5 Jahren auch meine liebste Software – nachdem ich mich bei Blogger.com und verschiedenen Baukästen ausprobiert habe.

    Ich lese immer gerne über Plugins und andere Helferlein anderer Blogger, also so einen Blogpost von dir fände ich sehr spannend. 🙂

    Beste Grüße
    Diana

    Reply
    • Dany 4. Januar 2017 at 20:53

      Hey Diana, oh ja das stimmt. Aber umso schöner ist es jetzt. Es macht einfach unheimlich Spaß den Blog immer ein Stück weiter zu entwickeln und zu Schreiben. Wenn du dich dafür interessierst mache ich gern mal einen Beitrag dazu, vielleicht gibt es noch einige mehr die dadurch Erfahrungen sammeln können. Freu mich sehr das du den Beitrag gelesen hast. Lieben Gruß Dany

      Reply

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