Ein neues Jahr voller Glück

Posted on 30. Dezember 2019 by Dany

2019 werden die Weichen gestellt, 2020 geht die Fahrt los

Wahrscheinlich beschreibt jeder zum Jahresende sein Jahr als Achterbahnfahrt, wenn er auf die letzten Monate zurückblickt. Aber glaub mir eins, mit einem Kind ist es die krasseste Fahrt, die man sich nur vorstellen kann. Ich bin so oft an meine Grenzen gekommen und habe sie überwunden. Hab so viel dazugelernt, auch über mich. Und eins ist mal klar, ich liebe liebe liebe diesen kleinen Wurm.

Wie auch die letzten Jahre, möchte ich dich auch jetzt wieder teilhaben lassen an meinen Gedanken zum Jahresende. Und passend dazu hat die liebe Wioleta vom Blog Busymama (Link führt zum Blog) zu einer Blogparade aufgerufen. Es geht um das Thema Glück.

Halte gern inne und beantworte dir selbst die Fragen: Was genau ist Glück für Dich? Wie kannst Du Dein Glück in die Hand nehmen und es im neuen Jahr beeinflussen? Welche Chancen bieten sich für Dich im Neuen Jahr?

Rückblick auf Zweitausendneuzehn

Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, kommt es mir plötzlich ganz kurz vor. Dabei gab es oft Momente die nicht so toll waren, in denen ich dachte sie gehen nie vorbei, als wäre die Zeit stehen geblieben. Immer wieder habe ich mir ins Bewusstsein gerufen, dass es oft erst weiter gehen und besser werden kann, wenn ich etwas aus der Situation gelernt habe. Und so habe ich aus allem etwas mitgenommen. Geduld, Liebe, Selbstvertrauen, Vertrauen, auch mal zu lachen, wenn einfach alles blöd ist und schief geht und aber auch zu weinen. Der Trauer und den Tränen bewusst Zeit zu geben, sie fließen zu lassen. Aber vor allem glücklich zu sein. Glücklich darüber, dass wir so ein tolles kleines Mädchen haben. Das trotz der nicht gerade einfachen Geburt alles gut gegangen ist. Glücklich darüber, dass es ihr gut geht und dass es uns gut geht. Das sich immer wieder alles zum Guten wendet, wenn man nur daran glaubt und darauf vertraut.

Ein kleines Wunder

Jetzt muss ich schmunzeln als ich an die erste Impfung der Kleinen denke, damals war ich total überwältigt von meinen Gefühlen. Das war das erste Mal, als die Löwenmama in mir durchkam. Sie hat so bitterlich geweint wie noch nie zuvor. Für mich hat es sich angefühlt als würde mir jemand eine Kanüle in den Körper jagen, die sich in mein Herz bohrt.

Noch niemals zuvor wie in dieser Zeit mit der Kleinen habe ich meine Hochsensibilität so sehr gespürt. Jeder Schrei hat sich angefühlt als würde mir jemand die Kehle abschnüren, mir die Knochen brechen oder mir ein Messer in den Bauch rammen. Natürlich konnte das keiner so nachfühlen. Und oft musste ich hören „lass sie doch mal schreien, sie beruhigt sich schon“, aber das war für mich keine Option, weil es einfach zu sehr weh getan hat und die Kleine das schließlich nicht ohne Grund macht. Über das Thema Baby und Kind könnte ich sicher auch ein Buch füllen, so wie viele andere auch. Fazit, unser Wurm entwickelt sich super und wir entwickeln uns mit ihr.

Mein erster Roman

Apropos (irgendwie sieht das Wort geschrieben merkwürdig aus) Buch. Ich hatte das Glück mit Hilfe meines Papas und einigen anderen Autoren mir in diesem Jahr meinen Wunsch von einem eigenen Roman zu erfüllen. Von meinem Papa kam der Anstoß einfach endlich anzufangen mit dem Buch und auch die Idee für die Geschichte kam von ihm. Denn ich hatte so viele, dass ich nicht gewusst hätte mit welcher ich anfangen soll. Die Protagonisten haben dann aus der Idee eine Geschichte gemacht, ihre Geschichte. Es ist ein witziger und interessanter Vorgang, wenn Charaktere sich entwickeln und sich die Geschichte quasi wie von selbst schreibt. Ich bin immer mal wieder ins Stocken geraten, dachte „das ich niemals gut genug das es jemand liest und mag.“ Und dort kamen dann andere Autoren ins Spiel. Um genau zu sein eine ganz besonders und einfach so hat sich daraus eine wunderbare Freundschaft entwickelt. Ich habe Sandy Mercier auf ihren Weg zur hauptberuflichen Schriftstellerin begleitet und tu das auch weiterhin. Allerdings habe ich den ersten hilfreichen Satz erstmal komplett falsch verstanden. „Das erste Manuskript ist immer Müll.“ Na toll, dachte ich. Warum schreibe ich dann weiter, dann kann ich es doch gleich in die Tonne schmeißen. Aber nein, auf gar keinen Fall, denn es bedeutet, dass man sich innerhalb des ersten Manuskriptes erstmal wirklich nur aufs Schreiben konzentriert. Weder auf die Rechtschreibung noch auf eventuelle Beschreibungen. Denn das alles passiert dann in der Überarbeitung. Und erst dann wird nach und nach ein Roman daraus.

Ich bin in der Autorenwelt angekommen und fühle mich da sauwohl. Ein respektvoller Umgang, gegenseitiges Unterstützen, liebevolle Worte, Motivation… die Liste ist lang.

Mein Wunsch und mein Ziel habe ich also erreicht, ich habe mein Manuskript fertig geschrieben. Im Moment stecke ich in der Überarbeitung und hänge im zweiten Kapitel rum.Ein neues Jahr voller Glück

Jens

Manchmal hat Glück einen Namen. Bei mir war es in diesem Jahr, Jens. Mit unserem Entbindungspfleger oder wie er von uns immer liebevoll genannt wurde, Hebammer Jens, haben wir das Jahr begonnen. Er hat uns einige Wochen nach der Geburt unsere Tochter begleitet und war auch nach dieser Zeit immer erreichbar. Keine Frage war ihm zu blöd, kein Gedanke zu banal. Nach einer nicht gerade unkomplizierten Geburt hatten wir drei einiges aufzuarbeiten. Er war uns mehr als nur eine Hilfe. Mit Jens habe ich mich sicher und verstanden gefühlt.

Mitte des Jahres ging ein Hilferuf an den Arschretter (Link führt zur Website) alias Jens raus. Wir kennen uns nun schon einige Jahre und bereits beim ersten Kaffee trinken hat mich dieser Mensch mit seiner Lebensgeschichte fasziniert. Sein Wissen ist fast grenzenlos. Und wenn es doch mal ein Gebiet gibt, in dem er keine Ahnung hat, gibt es mindestens zwei Hände voller Menschen, an die er weitervermitteln kann. Viel kann ich noch nicht verraten, aber das nächste Jahr wird spannend.

Wünsche und Ziele für Zweitausendzwanzig

Wie geht es weiter mit danyalacarte?

Danyalacarte ist ein Blog und genau da möchte ich mit der Seite auch wieder hin. Anfangs diente mein Blog dazu, mein Schreiben zu verbessern, mich auszuprobieren. Das möchte ich natürlich auch weiterhin, aber nicht mehr in Form von Kooperationen. Ein Blog war ursprünglich mal ein online Tagebuch, in dem man seine Gedanken, Gefühle und kleine Geschichten niederschreibt. Und genau das möchte ich wieder tun. Kein Tagebuch, aber ich denke es könnte auch wieder Wochenrückblicke geben. Auf jeden Fall möchte ich wieder mehr schreiben. Vor allem auch über das Schreiben und das Veröffentlichen meines ersten Romans.

Einer meiner Gedanken war es auch, Geschichten von Menschen zu sammeln und darüber zu schreiben. Schicksale, Erfahrungen, besondere Gaben… allerdings fürchte ich, dass sich mir niemand einfach anvertrauen wird, um mir diese zu erzählen. Viele fürchten um ihre Anonymität oder haben andere Ängste. Aber ich werde den Gedanken dennoch festhalten und mal sehen, was sich ergibt.

 

Das Buch ohne Namen

Ein Wunsch und zugleich auch ein großes Ziel ist es im Frühjahr meinen ersten Roman in die Welt zu entlassen. Und tatsächlich hat die Geschichte noch keinen Namen. Was das angeht bin ich festgefahren, daher habe ich beschlossen mich damit erst später auseinander zu setzen. Ich warte also auf einen Geistesblitz. Aber ich vertraue darauf, dass er kommen wird.

Erst wollte ich es vor der Leipziger Buchmesse schaffen, aber selbst mit mehr Zeit, wenn die Kleine dann in die Kita geht wird es knapp. Dennoch freue ich mich im nächsten Jahr wieder bei der LBM zu sein und viele Gesichter live zu sehen und das erste Mal tatsächlich nicht „nur“ als Besucher dort zu sein.

Der Alltag

Im nächsten Jahr heißt es dann Job, Familie und auf sich selbst zu achten unter einen Hut zu bekommen. Während alle immer gesagt haben, ich würde mich noch nach der Zeit zurück sehnen in der die Kleine noch nicht krabbeln oder robben konnte, so kann ich nur sagen, je mehr sie kann, umso schöner ist es. Natürlich unterstütze ich sie immer und in allem und gebe ihr alle Zeit die sie braucht. Aber mal ehrlich, ich kann den Moment kaum erwarten an dem ich die kleinen Finger in meiner Hand habe und sie neben mir läuft. Ich freue mich unheimlich darauf die Welt aus ihren Augen zu sehen.

Ich wünsche Dir einen fabelhaften Start in das neue Jahr, möge es Dir genauso viel Glück bringen wie mir!

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