Gedanken über Probleme, Lösungen und Vertrauen

Posted on 13. April 2017 by Dany

In letzter Zeit muss ich sehr häufig über bestimmte Dinge nachdenken. Über Probleme und Lösungen um genau zu sein. Ich denke oft an Worte wie: „das du da so gelassen sein kannst, ich würde ausrasten“ oder „du hast echt die Ruhe weg, ich würde schon längst schreiend im Kreis laufen“.

Aber ich sage mir dann immer wozu. Wenn es ein Problem gibt versuche ich natürlich erst einmal eine Lösung zu finden. Meistens gibt es dann mehrere Optionen. Und dann überlege ich, vor allem ob es mir das Wert ist. Oder ob das „Problem“ eigentlich gar keins ist.

Ich bin einer Vertreter von – Hast du ein Problem, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus.

Viele könnten meinen, es wäre Verdrängung was ich da tue. Vielleicht ist es auch so. Aber mir geht es besser damit. Und oft merke ich am Ende, das eine Situation oder eben ein Problem dann doch keines war und es völlig sinnlos gewesen wäre sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Besonders wir Frauen neigen gern dazu um viele Ecken zu denken. Das habe ich früher genauso. Und es hat mir alles gebracht, nur keine Ruhe. Ständig auf der Suche nach Probleme, für jede Lösung ein neues Problem finden. Das war nicht nur anstrengend, das hat auch kaputt gemacht. Und nicht nur mich. Ich habe mich abgewandt. Ich wollte nichts mehr sehen und nichts mehr hören. Bleibt weg mit euren Problemen aus denen ich dann meine mache. Und dann wollte ich doch wieder da sein. Denn die Probleme anderer lassen sich meistens leichter lösen als die eigenen.

Mittlerweile versuche ich wirklich im hier und jetzt zu leben. Denn das zählt. Natürlich denken und planen wir trotzdem voraus. Aber ich überspanne den Bogen nicht. Ich male nicht mehr schwarz sondern bunt. Denn es gibt noch so vieles mehr neben schwarz und weiß.

Auch Vertrauen ist wichtig. Vertrauen in mich selbst und in meinen Partner. Natürlich könnte ich die ganze Zeit darüber nachdenken was ER tut wenn ich mal nicht da bin. Wenn ich über das Wochenende weg fahre oder mit meiner Familie ein letztes Mal zusammen in den Urlaub. Aber was bringt es mir. Also frage ich ihn bevor ich anfange mich in wirren Geschichten die in meinem Kopf entstehen wiederzufinden. Und dabei belasse ich es. Denn selbst wenn andere unschöne Dinge passieren sollten, bin ich die Letzte die es verhindern kann. Ich könnte es nicht aufhalten. Also vertraue ich. Und schaffe kein Problem wo keines ist.

In den letzten Jahren habe ich gelernt, dass es sehr oft Dinge gibt die sich von selbst erledigen. Nicht gleich verzweifeln und aufgeben. Warten und erst einmal schauen was passiert.

Eifersucht, Neid, Missgunst, Hass, Lügen, Schweigen – all das und noch vieles mehr kann so einiges kaputt machen. Kommunikation ist der Schlüssel. Nach wie vor. Der Schein trügt fast immer. Von außen kann ein Schaufenster oder ein Geschenk noch so schön aussehen. Doch am Ende kann sich dahinter die größte Scheiße verbergen. Fragt nach, schaut hinter die Kulissen. Schafft keine Probleme wo keine sind. Denkt nicht zu weit. Vertraut. Nicht jeder will euch etwas Böses. Nicht jeder steht mit einem Dolch hinter euren Rücken. Alles ist Kopfsache!

 

 

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Wie denkst du darüber? Strategie oder Verdrängung?

 

 

4 Comments

  • Christina 19. April 2017 at 23:07

    Bei mir ist es totale Gleichgültigkeit. Wo andere sich aufregen, hör ich schon längst nicht mehr hin. Früher war ich aber anders! Ich hab mich immer total in eine Sache reingesteigert und mir dann die unterschiedlichsten Meinungen geholt und mich dann noch mehr reingesteigert. Heute weiß ich es Gott sei Dank besser.

    Alles Liebe
    Christina

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    • Dany a la Carte 20. April 2017 at 12:17

      Danke für deinen Kommentar. Ja, das stimmt es macht kaputt. Deshalb ist es gut wenn man sich weiter entwickelt und es ist absolut nichts verwerfliches dran an sich selbst zu denken. Dir auch alles Liebe. Dany

      Reply
  • Anja 15. April 2017 at 11:05

    Du bist sowas von hübsch <3
    Ich sehe das ähnlich wie du. Ich musste mir auch schon oft hören wie ich in manchen Situationen so gelassen bleiben kann…ABER was bringt es denn andersrum? Gar nix, denn überstürztes Handeln führt meist zu versagen. Meistens kommt die Lösung eines Problems irgendwann von ganz alleine.

    Ich vertraue meinem Partner auch, denn warum muss es immer so sein, nur weil man irgendwann mal etwas schlechtes erlebt hat und das Vertrauen missbraucht wurde…

    Das miteinander reden der Schlüssel ist, da stimme ich dir zu, muss aber zugeben das ich größtenteils ein Probleme damit habe auf andere zuzugehen, ich bin dann eher jemand, der sich zurückzieht und die Leute reden lässt….

    Ganz liebe Grüße und tolle Ostern wünsche ich euch!

    Reply
    • Dany 15. April 2017 at 17:56

      Manchmal fällt mir das Reden auch schwer. Wenn es gar nicht anders geht schreib ich es – egal auf welchen Weg. Wünsche euch auch schöne Ostern. Deine Dany

      Reply

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