Ich habe einen Traum

Posted on 12. Juni 2019 by Dany

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Vor einiger Zeit habe ich den Schritt gewagt. Ich habe angefangen zu schreiben. Nicht bloggen oder Tagebuch schreiben, denn das tue ich ja schon eine ganze Weile, nein, ich habe angefangen an einem Roman zu schreiben. Meinen ersten Roman. Noch nie habe ich mich an so ein großes Projekt gewagt. Obwohl der Blog für mich damals auch etwas Großes war. Aber das hier, das ist nochmal etwas anderes. Die Idee zum Roman kam vor allem durch meinen Vater. Er ist selbst Autor und hat schon einige Bücher veröffentlicht. Durch ihn bin ich zum ersten Mal mit dem Thema „Buch schreiben“ in Verbindung gekommen. Früher dachte ich immer, man muss studiert haben, um ein Buch schreiben zu können. Mittlerweile weiß ich, dass das quatsch ist. Und es muss einem auch nicht in die Wiege gelegt worden sein. Schreiben kann man lernen. Ich denke, dass sieht man auch an meinem Blog. Wenn ich mir heute die ersten Beiträge anschaue, muss ich schmunzeln. Denn ich habe mich weiterentwickelt. Das, weshalb der Blog entstanden ist, ist mir geglückt. Ich wollte schreiben üben. Ich wollte über Dinge schreiben, die mich interessieren. Die aber auch andere interessant finden könnten. Nach einer Weile habe ich dann gemerkt, dass ich mit meinem Blog sogar mehr kann, als nur das Schreiben üben. Ich kann Unternehmen unterstützen. Und plötzlich, war ich sogar so etwas, wie ein Journalist. Immer auf der Suche nach einem spannenden Thema, einem coolen Unternehmen, einer Story. Aber ich habe auch schnell die Schattenseiten entdeckt. Bei Bloggertreffen sollte es eigentlich darum gehen, sich auszutauschen, zu vernetzen usw. aber ich habe es größtenteils eher als ein „Auschecken was die Konkurrenz so macht“ empfunden. Missgunst und Neid haben immer wieder eine Rolle gespielt. Hinzu kam, dass ich einfach nicht wusste, in welche Nische ich passe. Was oder wer wollte ich sein? Ein Testblogger? Ein Geschichtenerzähler? Plötzlich stand ich vor der Frage, ob ich versuchen will mehr aus dem Blog zu machen, mein Geld damit zu verdienen. Das alles hat mich so gestresst und ich habe mich einfach fehl am Platz gefühlt. Es hat fast ein Jahr gedauert, bis ich wusste, was ich möchte und was nicht. Und dann wusste ich auf einmal, dass ich Geschichten erzählen möchte. Das ich mit meinen Texten fesseln will. Dank eines Schubses und der Idee von meinem Vater habe ich angefangen. Mittlerweile sind es über fünfzehntausend Wörter. Ob das viel oder wenig ist, spielt für mich gerade keine Rolle. Denn es ist ein Anfang und ich, ich bin schon mittendrin. Ich habe erlebt, wie sich Charaktere entwickeln und anfangen ein Eigenleben zu führen. Ich fühle mich, als würde ich neben ihnen stehen und einfach nur erzählen, was ich sehe.

Seitdem ich angefangen habe an meinem Manuskript zu schreiben, habe ich viel gelesen, mir Tipps geholt und alles Wissen eingesaugt. Ich habe diese Welt der Autoren betreten und dadurch auch meine Tür geöffnet. Und so, habe ich andere Autoren kennen und lieben gelernt. Neben meinem Vater Volker Groh, ist Sandy Mercier eines meiner größten Vorbilder. Auch sie hat(te) diesen Traum. Den Traum eine Autorin zu werden. Schreiben um zu leben, so hat sie ihre Website genannt, auf der sie auch viel Wissen teilt und von ihrem Weg zum ersten Buch erzählt. Über Sandy habe ich wiederum andere Autoren kennengelernt. Davon haben einige sogar schon ihr zweites Buch veröffentlicht. Sandys erstes Werk steht nun bei mir im Bücherregal und motiviert mich immer wieder dran zu bleiben.

Die Welt der Autoren ist etwas ganz Besonderes. Während ich in der Bloggerwelt immer das Gefühl hatte, nicht dazu zu gehören und irgendwie fehl am Platze zu sein, fühle ich mich in der Welt der Schriftsteller zuhause. Plötzlich fühlt sich alles so viel einfacher an. So richtig und irgendwie vertraut. Vielleicht bin ich zu sensibel für die Bloggerwelt. Aber das Schreiben hat mir auf jeden Fall geholfen. Es gehört zu mir. Und das Bloggen hat mich auf den richtigen Weg gebracht. Jeder Autor hat einen Traum. Aber im Gegensatz zur Bloggerwelt, unterstützen wir uns hier gegenseitig. Motivieren. Inspirieren. Helfen. Ich habe mich noch nie so gut aufgehoben gefühlt.

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