Ist der Dyson wirklich der Ferrari unter den Staubsaugern?

Posted on 5. August 2018 by Dany

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Als unser Umzug vom Erdgeschoss in eine Maisonette Wohnung anstand, wussten wir, dass unser treuer kleiner und übelriechender Staubsauger nicht mitkommen würde. Stolze 10 Jahre war er unser Begleiter und musste einiges wegsaugen. Der Stecker wurde schon vor Jahren durch einen neuen ersetzt und auch der Schlauch musste schon notbedürftig verbunden werden, nachdem er den Zähnchen unserer kleinen Nager zum Opfer gefallen war.

Ein Kabelloser sollte es dieses Mal sein. Handlich, klein und platzsparend. Bei einer spontanen Besichtigung im Media Markt fiel uns ein besonderer Kandidat, der als Ausstellungsstück preisreduziert war, auf. Da wir in der neuen Wohnung auf Teppich verzichtet hatten, sollte dieser für den Laminatboden genügen. Glücklich und zufrieden mit unserem Fund nahmen wir den Staubsauger kurzer Hand mit.

 

Die ersten Zweifel

Tatsächlich waren wir einige Monate sehr zufrieden mit unserem kabellosen Sauger. Die Lade und gleichzeitig Docking Station hing an der Wand, sodass der Staubsauger immer gut aufgeräumt war. Leider gab es nach und nach einige Dinge, die der Sauger einfach nicht futtern wollte. Mühevoll hatten wir eine ungeliebte Hauswinkelspinne eingesaugt, die in dem beutellosen Behälter noch Tage später ihre Runden drehte bis sie ein Freund (wegen mir kann sie gern am Leben bleiben, nur selbst raus lassen hätte ich sie nicht können) dann auf der Wiese in die Freiheit entlassen hat. Natürlich weit weit weg von der Wohnung versteht sich.

Das Problem war also nicht, dass sie im Behälter überlebt hatte (die Öffnung am Rohr vorn hatten wir vorsichtshalber zu gemacht) sondern, dass es ein Kampf war sie einzusaugen. Und so war es auch mit vielen anderen Dingen. Feinstaub und kleine, leichte Sachen waren kein Problem. Aber Haare, Staubmäuse usw. hat er nicht wegbekommen.

 

Ein verlockendes Angebot

Wie es der Zufall so wollte, fiel mir bei unseren Freund sein kabellosen Dyson Sauger auf. Er, als angehender Fachhändler konnte unsere „Probleme“ mit dem Sauger sehr gut nachvollziehen. Doch wussten wir, dass wir uns einen solchen Sauger nie hätten leisten können und um ehrlich zu sein auch nicht über 300 Euro für einen ausgeben wollten, wäre da nicht dieses verlockende Angebot gewesen.

Tatsächlich gab es in dem Unternehmen unseres Freundes gerade eine interessante Aktion des Herstellers. Die Angestellten konnten beim Kauf 50 % sparen. Meine Augen wurden größer und fingen zu leuchten an. Er sprach weiter und räumte uns die Möglichkeit ein diesen tollen Dyson V6 Staubsauger für die Hälfte zu bekommen. Wir mussten nicht lang nachdenken und sagten noch am selben Abend zu. Schon einen Tag später konnte ich das gute Stück anholen und ein Test im heimischen Wohnzimmer ließ nicht lang auf sich warten.

 

Der kabellose Dyson V6

Nachdem die Wandhalterung mit Ladestation an der Wand befestigt war, konnten wir unsere neue Errungenschaft erstmal begutachten. Eine schmale Elektrobürste, ein langes Rohr gefolgt vom Herzstück des Staubsaugers.

Schon nach dem ersten saugen im Wohnzimmer war klar, dieser Sauger ist Gold wert. Nach 5 Minuten war der beutellose Behälter bereits fast voll. Da hatte sich einiges angesammelt und das obwohl wir einen Tag vorher mit unserem alten Staubsauger komplett gereinigt hatten.

Das einzige was ein wenig blöd ist, immer, wenn wir den Behälter leeren wollen und über dem Mülleimer öffnen kommen nur ein paar Krümel raus. Haare und Staub mussten wir erst ein wenig rausfischen bis dann der gesamte Knäul den Behälter verlässt. Und, dass die Saugtaste dauerhaft gedrückt werden muss, sonst geht der Sauger aus. Das hat zumindest den Vorteil, dass eine Verstopfung durch einsaugen von Teppich, Tischdecke oder andere größere Dinge vermieden werden kann. Sobald die Taste los gelassen wird geht der Sauger aus und das eingesaugte Stück kann wieder rausgezogen werden. Daran mussten wir uns erst gewöhnen, da sonst immer alle Staubsauger ihre Anschalt-Taste haben und der Sauger dann solange läuft, bis man diese wieder betätigt.

Das ist aber bis jetzt auch das einzige Manko, dass wir festgestellt haben. Mit der Akkulaufzeit von angegebenen 20 Minuten sind wir bis jetzt immer hingekommen, da die Reinigung wirklich schnell geht. Mit dem Dyson macht Saugen wieder Spaß. Sogar Staub im Regal und auf Flächen an die ich sonst nur mühevoll rankomme sind mit dem handlichen, leichten Sauger kein Problem mehr. Und wenn es dann doch mal etwas „Schwereres“ ist, gibt es eine Maxi Taste mit der man die Saugkraft sogar noch eine Stufe höherstellen kann. Zusätzlich gibt es noch zwei Aufsätze die immer ordentlich aufgeräumt in der Wandhalterung eingesteckt werden. Nimmt man das Rohr ab, kann der Sauger auch als handlicher Handsauger genutzt werden.

Dyson V6

Fazit

Wir möchten unseren Dyson mit seinem V6 Motor und seiner konstanten und starken Saugkraft nicht mehr missen. Er ist leicht, handlich und schlank. Er stört nicht, da er immer aufgeräumt in der Ladestation als Wandhalterung aufbewahrt wird. Somit gibt es keine bösen Überraschungen mehr, wenn man den Schrank öffnet und einen das Staubsaugerrohr bzw. der Schlauch entgegenkommt. Zumal wir diese Möglichkeit sowieso nicht mehr hätten.

Wir können den kabellosen Sauger problemlos in die obere Etage mitnehmen und sogar als Handsauger mit ins Auto.

Für den kabellosen Staubsauger Dyson V6 gibt es von uns also eine klare Kaufempfehlung. Und wenn es nicht gerade das neueste Modell mit V10 Motor sein muss, bekommt man den Sauger auch etwas günstiger. In jedem Fall ist er sein Geld wert. Vielleicht habt Ihr einen Händler in der Nähe, den Ihr wegen eines Herstellerrabatts oder ähnlichen fragen könnt, so spart man auch nochmal einige Euros.

Dyson V6

2 Comments

  • Kay 5. August 2018 at 22:47

    Danke für die Empfehlung und den detaillierten Bericht! Als Besitzerin von zwei Katzen und einem Hund ist der Staubsauger mein bester Freund 😀 ein kabelloser wäre natürlich mal eine Überlegung wert, denn mein Hund liebt es mich beim Staubsaugen “tatkräftig zu unterstützen” 😉 Da ist das Kabel natürlich immer im Weg 😀

    Liebe Grüße, Kay
    http://www.twistheadcats.com

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    • Dany 6. August 2018 at 9:18

      Ja, das kennen wir nur zu gut. Und der weitere Vorteil ist eben, wenn man 2 Etagen hat kann man ihn ganz einfach mal fix mit hoch nehmen. Liebe Grüße Dany

      Reply

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