Katzen vs. Hunde- Bist du ein Katzen- oder ein Hundetyp?

Posted on 29. Januar 2017 by Dany

Katzen und Hunde sind die beliebtesten Haustiere, neben Kleintieren wie Hamster, Hase und Co. Kein Wunder, sie bringen Leben in ein Zuhause und sind für uns irgendwann ein Familienmitglied. Es gibt Menschen die Hunde mögen aber eher die Katzentypen sind und umgekehrt.

Hunde- vs. Katzenhaufen

Ein Welpe betrachtet es gern mal als Ganztags-Projekt eine kleine Palme komplett auszubuddeln, die Erde möglichst weitläufig zu verteilen um dann ein paar dünne Haufen zu setzten und durch sein Pipi in eine komplette Moorlandschaft zu verwandeln. Kommt man dann Heim, wird man freudestrahlend und schwanzwedelnd in Mitten seines Kunstwerkes begrüßt.

Katzen sind da generell etwas anders gestrickt, manchmal denke ich sogar sie sind ein bisschen arrogant. Aus welchen Gründen auch immer, setzen sie dir nachts einen wundervollen Haufen auf deine Bettdecke. Das Interessante daran, der Haufen stinkt nicht. Im Gegensatz zum Katzenklo, bei dem man sofort weiß „Günther war kacken“ riecht der auf die Bettdecke gesetzte Haufen tatsächlich nach nichts. Und genau das ist auch das Tückische daran. Am nächsten Morgen schlägt man dann die Decke auf und merkt es nicht oder im besten Fall greift man direkt rein. Da frage ich mich wie die Platzwahl für den Haufen entschieden wird.

 

Hunde- vs. Katzenschlafplätze

Während sich Hunde auch gern mal so verkrümeln bzw. deinem Interieur anpassen und einfach mal im Schuhschrank verschwinden, getarnt wie ein Chamäleon oder sich einfach irgendwo größer, breiter und dicker machen als sie sind – haben auch hier Katzen das Ganze perfektioniert.

Sei es im heimischen Waschbecken (Das muss echt bequem sein, anders kann ich mir die Wahl als Schlafplatz nicht erklären), auf Schränken, unter der Couch oder das Verschwinden in eine andere Dimension, Katzen haben einfach den Dreh raus immer einen Platz zu finden an dem sie Ruhe haben. Günther wurde auch schon in Schubladen oder Schränken wieder gefunden, sein Gesichtsausdruck dazu war allerdings eher in Richtung „mach wieder zu“.

 

Katzen vs. Hundespielzeug

Hier muss ich sagen, Günther kann besser apportieren als mancher Hund. Und das ohne, dass wir ihm das beigebracht haben. Als mir in der Küche einmal das Schnippel von der Brot Tüte weggeschnipst ist, rannte Günther los und legte es mir vor die Füße. Den Spaß haben wir dann noch 20 Mal wiederholt bis ICH keine Lust mehr hatte. Ansonsten stehen glaube ich alle Katzen besonders auf Laserpointer, da gehen die ab wie Schmidts Katze. Was das Zerlegen von Gegenständen mit Krallen angeht muss ich sagen, hält es sich in Grenzen. Das allerdings nur weil es genügend Ausweichmöglichkeiten gibt. Ansonsten ist natürlich klar, Katzen stehen auf alles was kreuscht, fleucht und sich bewegt.

Bei Hunden liegt der Fokus da eher auf Futter. Sobald irgendwo etwas runterfällt ist der Staubsauger auf vier Pfoten auch schon zur Stelle um das Malheur zu beseitigen. Wenn sie allerdings noch jung sind, dann wird auch gern mal an Handys, Kabeln, Schuhen und natürlich Kuscheltieren geknabbert. Die Sache mit den Kabel erledigt sich schnell von allein wenn das Staubsaugerkabel eingesteckt ist und der Hund plötzlich kurz aufheult. Wenn dann der Staubsauger aus ist, war es ein glatter Durchbiss. Die Sache mit den Kuscheltieren gestaltet sich allerdings weiterhin als schwierig. Immerhin unterscheidet klein Wursti nicht zwischen –das ist deins und das ist meins. Wenn allerdings der Hund die Zähne ins Handy schlägt um auch dieses zu seinen Haufen unter dem Hundekissen zu befördern, hört der Spaß auf. Achso und Frisbee-Scheiben sind auch ein wunderbares Ziel um über das komplette Feld zu rennen und die Scheibe dann doch unterwegs fallen zu lassen weil das Flauschtier etwas viel interessanteres entdeckt hat.

 

Katzen vs. Hundefutter

Vom Geschmack her kann ich zu beiden nicht viel sagen, da könnte eher mein kleiner Bruder zu Katzentrockenfutter ein Statement abgeben. Ich selbst hab es noch nicht gekostet- und weil das jetzt klingt als hätte ich das noch vor, ich werde es auch nie probieren.

Der Witz beim Hundefutter ist immer wieder die Beschreibung – super lecker und bekömmlich, in verschiedenen Formen und Farben. Und das für ein Tier, das ohne zu zögern seine eigene Kotze frisst. Aber wir Menschen sind eben optisch sehr fokussiert. Die Augen essen mit. Besonders allerdings als Welpe sollte man wohl darauf achten, dass der Hund seinen Magen erstmal an eine bestimmte Hundefutter Sorte gewöhnt. Spätestens bei der nächsten Grillparty merkt man dann warum. Egal ob „der war so süß und weil der noch so klein ist“, oder „der hat so süß geschaut“ Hunde haben es einfach drauf. Der süße, herzerweichende Hundeblick ist wie eine Hypnose der keiner entgehen kann. Das Ende vom Lied, Tretmienen aus Kotze und Flitzekacke in der gesamten Wohnung und ein Hund der eher einer Bowlingkugel ähnelt. Nach der Frage, wer dem Hund etwas gegeben hat und wie viel, waren dann auch die letzten Zweifel beseitigt woran das liegen konnte.

Katzen haben keinen Hundeblick, dafür aber eine gute Stimme und die Eigenschaft einer Ninja Katze. Die kommt dann in solchen Momenten zur Geltung, wenn man am Tisch sitzt, isst und einen Moment nicht hinschaut. „Ich hatte doch gerade noch ein Stück Fleisch auf meinem Teller“. Katzen sind manchmal echte Feinschmecker, denn das was im Napf liegt, ist nicht das wonach ihnen strebt. Nein, es muss das sein, was auch immer du gerade auf dem Teller liegen hast. Und das kann von Keksen, Kuchen, Fleisch über Kartoffeln bis hin zu Nudeln einfach mal alles sein. In Zeiten von Lactose Intoleranz kann man sich auch von dem Bild im Kopf einer Milch trinkenden Katze verabschieden. Spätestens wenn man Günther etwas Gutes tun wollte, er dann anfängt komische Geräusche zu machen und Mama aufspringt „der kotzt gleich, der kotzt gleich“ dann weißt du, das deine Katze wohl auch zu dem Club der Lactose Intoleranten gehört.

 

Katzen vs. Hundehygiene

Ich dachte immer, dass die Hygiene bei beiden Tieren relativ gleich abläuft. Nur das Katzen eben etwas mehr davon betreiben als Hunde. Wenn ich nun aber an den schmatzenden Hund denke der sich gerade das Po**** ausleckt, sieht es bei Katzen doch wesentlich ästhetischer aus. Zumal es bei Katzen auch irgendwie niedlicher klingt.

Als eine englische Bulldogge mal bei uns zu Gast war, hieß es die Sabbern und Schnarchen nicht. Nachdem ich die halbe Nacht wach war, weil ein bestimmter Gast wie ein Weltmeister Bäume gesägt hat und ich am nächsten Morgen fast ausgerutscht wäre kann ich definitiv das Gegenteil behaupten.

Was das Waschen oder Duschen angeht, muss ich sagen, dass wir noch nie eine unserer Katzen haben waschen müssen. Bei Hunden hingegen kommt es dann wohl doch öfter mal vor, dass sich das Fellknäul in einem anderen Hundehaufen wälzen oder durch Schlammpfützen springen muss.

Am Ende bleibt wohl nur zu sagen, dass ich Hunde mag- aber wohl doch eher der Katzentyp bin. Was aber nicht daran liegt, dass es dann doch einige Unterschiede zwischen den beiden Tierarten gibt.

 

Und nun zu Dir, welche lustigen Geschichten fallen dir ein, wenn du an dein Fellknäul denkst? Bist du eher der Hunde oder ein Katzentyp? Oder hast du vielleicht gar keine Haustiere? Verrate es mir in einem Kommentar.

8 Comments

  • Kay 16. September 2018 at 20:39

    Ein überaus unterhaltsamer Beitrag, meine Liebe 😀 Wie du ja weißt, habe ich zwei Katzen und seid kurzem ist Welpe Finn bei uns eingezogen. Ich kann also alles was du schreibst wirklich gut nachvollziehen und absolut bestätigen 😂 Ich liebe alle meine Tiere und bin von der Crazycatlady nun zur Cratycatanddoglady geworden 🙂 Allerdings bin ich froh wenn Finn endlich aus dem gröbsten raus und erwachsen ist, denn für ein Baby braucht man eben extra viel Geduld, egal ob Hund, Katze oder… Mensch 😉

    Liebe Grüße, Kay
    http://www.twistheadcats.com

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    • Dany 16. September 2018 at 22:38

      Dann bin ich gespannt, ob er je erwachsen wird. Unser Hund benimmt sich mit 11 Jahren noch wie ein Kleinkind. Aber das liegt wahrscheinlich an seiner Mischung (da steckt ein bisschen viel Jack Russel drin). Liebe Grüße, Dany

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  • Claudia 21. März 2017 at 23:13

    Joghurt-Drops? Ich glaube, auch ohne vorhandenes Kleingetier…ja, ich auch 😀

    Ich bin eher der Hundemensch, auch wenn wir aktuell keinen mehr haben. Es soll auf jeden Fall wieder einer in Haus.
    Auch, wenn es früh immer sein Hund war 😀
    Abends bin ich dann gegangen oder wir beide.
    Er war aber auch sehr genügsam. Eher wie eine Katze, flugs war das Essen vom Teller weg…und auch Fruchtzwerge, Pudding und Eis waren seeeehr lecker ^^

    Einmal hat er meine Handtasche auseinander genommen und such dann versteckt und tot gestellt. So richtig böse konnte ich ihm dann doch nicht sein, nachdem er dann den ganzen Abend gehört hat, wie ne Eins und mir nicht von der Seite gewichen ist.
    Hach ja…. fehlt mir schon :-/

    LG,
    Claudi

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    • Dany 22. März 2017 at 9:36

      Liebe Claudia, erstmal danke für deinen Kommentar. Warum auch immer, der ist bei mir im Spam Ordner gelandet, daher habe ich es gar nicht mitbekommen das du geschrieben hast. Oh ja, das kenne ich auch. Und dann heißt es Tiere hätten kein Gewissen – also mal ehrlich. Die wissen schon wenn sie Mist gemacht haben. Dann bin ich ja gespannt was es als nächstes für ein Hund wird wenn ihr euch wieder für einen entscheidet. Liebe Grüße Dany

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  • Lisa 1. Februar 2017 at 10:47

    Ich habe weder das eine, noch das andere. Musste aber herzlich schmunzeln bei dem Text! 🙂
    Ich hatte ein Meerschweinchen. Früher. Mit 9. Ich kann durchaus sagen, dass Meerschweinchen- Joghurt- Drops ganz vorzüglich schmecken. (ich betone nochmal ich war 9) Als Kind probiert man ja einiges… 🙂
    Katzen namens “Puschel” fressen auch gern Fruchtzwerge habe ich erlebt. Eine Ausnahmekatze wahrscheinlich.
    Ich mag Golden- Retriever, wäre aber zu faul für diese mehrmals tägliche Gassirunde. Und da ich dem Single- Klischee entsprechen möchte, spiele ich mit dem Gedanken mir so eine flauschige Sheba- Mieze zuzulegen:)

    Also ich bin definitiv eine Katzenfrau.

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    • Dany 1. Februar 2017 at 14:17

      Liebe Lisa, danke für deinen Kommentar. Freut mich sehr, dass dich der Text zum lachen gebracht hat. Ich glaube fast, dass diese Joghurtdrops jeder mal probiert hat. 😀 Liebe Grüße Dany

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  • Katta 30. Januar 2017 at 9:09

    Vielen lieben Dank für diesen amüsanten Eintrag. Erstaunlicherweise denke ich oftmals bei meinem Hund, dass er innerlich doch dann ab und zu eine Katze ist oder im vorherigen Leben eine war. So lässt sich dann schwer sagen, ob ich jetzt ein Katzen- oder Hundetyp bin. Mein kleiner Eddie vereint irgendwie beides 😀

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

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    • Dany 30. Januar 2017 at 19:07

      Liebe Katta, freut mich sehr, dass dir der Beitrag so gut gefallen hat. Stimmt, Hunde haben auch immer ein wenig Katze in sich und Hamster. Antilope und manchmal auch Maulwurf 😀 Liebe Grüße Dany

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