Mein erster Roman – was gibts Neues?

Posted on 11. April 2020 by Dany

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Was das Thema Roman angeht, ist es sehr still geworden. Das lag zum einen an meinem Jobwechsel, der Elternzeit und der Kitaeingewöhnung. Aber auch daran, dass ich einfach das Gefühl nicht los werden konnte, dass mein aktuelles Manuskript noch ein wenig warten muss. Mich hat der Gedanke nicht mehr losgelassen, dass da erst noch etwas anderes ist, das aufs Papier gebracht werden will.

Nochmal von vorn?

Jein. Ich werde zwar ein neues Projekt beginnen, aber dieses Mal mit einer besseren oder überhaupt einer Planung. Beim ersten Manuskript habe ich einfach „nur“ geschrieben. Die Charakterbögen waren sehr sehr minimal gehalten. Kein Plot. Keine Kapitel, keine Szeneplanungen – Nichts. Mein Vater (selbst Autor) hatte mir eine Vorlage gegeben. Ein Ansatz zu der Idee der Geschichte. Diesen habe ich als Einstieg genutzt und meine Geschichte daraus gemacht. Es hat mir sehr geholfen endlich anzufangen und mein erstes Manuskript zuende zu schreiben.

Nun werde ich von vorn beginnen, allerdings mit einem neuen Projekt.

Wie komme ich auf die Idee?

Schuld daran ist eindeutig meine Freundin und Autorin Sandy Mercier. Als wir uns im letzten Jahr endlich live gesehen haben, hatten wir einen schönen Spaziergang mit tiefgründigen Gesprächen. Schon da brodelte der Wunsch in mir, mit meinem Buch etwas zu bewirken. Es soll einen Mehrwert bieten und nicht nur unterhalten. Stoff dafür gibt es genug. Den letzten Anschubser hat ihr neuer Roman „der nächste beste Schritt“ gegeben. Eine großartige und sehr persönliche Geschichte. Für mein Buch wünsche ich mir genau das, was dieses wundervolle Werk bei mir und sicher auch noch bei so vielen anderen Menschen bewirkt hat und bewirken wird. Eine ordentliche Portion Gedankensalat.

Wäre es nicht besser erst mein erstes Manuskript fertig zu machen?

Nicht unbedingt. Zumindest nicht jetzt. Schon vor einigen Monaten hat es sich wie der falsche Zeitpunkt für diese Geschichte angefühlt. Es hat mir auf jeden Fall sehr geholfen. Zum einen weiß ich nun, dass ich mehr Planung brauche, bevor ich mit dem eigentlichen Schreibprozess beginne. Und auch mein Schreiben an sich hat sich verändert. Das bewahrheitet wieder, dass Schreiben ein Handwerk ist. Währen des Schreibens habe ich einige Ratgeber und Tipps verschlungen. Ich wollte es verinnerlichen und gleich anwenden. Wie früher in der Schule, erst die Theorie und dann am besten gleich die Praxis.

Ich habe mein erstes Manuskript geschrieben und beendet. Das ist wie ich finde schon ein großer Meilenstein.

Nun müsst ihr leider noch etwas länger auf mein Buch warten. Ich würde ja jetzt sagen, das Warten wird sich lohnen, aber es fühlt sich nicht richtig an das zu beurteilen. Das liegt dann in eurer Hand.

Und auch wenn ich schon auf irgendeine Art und Weise Schriftstellerin bin, wird es sich erst nach der ersten Veröffentlichung anfühlen als wäre das auch so. Einen Blogbeitrag zu veröffentlichen ist irgendwie nicht das Gleiche.

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