Osteopathie

Warum ein Osteopath dir und deinem Baby helfen kann

Posted on 1. Mai 2019 by Dany

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Noch während meiner Schwangerschaft erzählte mir ein Kollege von Osteopathie für Babys und sprach dafür seine Empfehlung aus. Wenn die Kleine später schlecht schläft, einen Blähbauch hat, schlecht isst usw. dann kann uns eine osteopathische Behandlung sehr helfen. Ich habe es im Hinterkopf behalten und tatsächlich hatte die Kleine später Bedarf und Hilfe nötig. Die doch recht schwere Geburt hatte Blockaden bei unserer Kleinen mit sich gebracht und nicht nur das, wie wir später erfahren haben.

Ich möchte euch mit diesem Beitrag die Osteopathie näherbringen und zeigen, dass es kein Humbug oder „Ökokram“ ist, sondern eine Heilkunst. Ich habe daher unsere Osteopathin gebeten mir ein paar Fragen zu beantworten.

Unsere Osteopathin Anja Eichhorn

Begonnen hat alles mit einer Ausbildung zur Physiotherapeutin, danach folgten einige Jahre in denen Anja viel Erfahrung sammeln konnte. Erfahrung, durch die sie irgendwann mehr wollte und so folgte ein Studium der Osteopathie mit dem Abschluss Diplom Osteopath. Nach einer weiteren Ausbildung zur Heilpraktikerin arbeitet Anja seit 2014 selbstständig als Heilpraktikerin mit dem Schwerpunkt Osteopathie in den Laviva Praxen. Anja hat selbst drei Kinder, wodurch wir uns noch mehr verstanden und gut aufgehoben gefühlt haben. Wir haben Anja als einen ruhigen, sympatischen und einfühlsamen Menschen kennengelernt.

Was ist Osteopathie und was tut ein Osteopath?

Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, bei der nach den Ursachen der Beschwerden gesucht wird. Die osteopathische Medizin beinhaltet eine umfassende manuelle Diagnostik und Therapie von Störungen des gesamten Körpers. Mit geschulten Händen, Fingerspitzengefühl, Konzentration und exakten Kenntnissen von physiologischen und anatomischen Zusammenhängen versucht man in der Osteopathie Spannungen im Bindegewebe zu erkennen, um den Organismus auf sanfte und respektvolle Weise zu begleiten, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

„Wenn alle Systeme des Körpers wohl geordnet sind, herrscht Gesundheit.“ (Zitat: A.T.Still, Still Kompendium).

In der Osteopathie ist es wichtig, die individuellen Ursachen zu finden, die den Körper daran hindern, sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen. Deshalb werden alle Gewebe des Körpers untersucht und dann auch behandelt, das heißt Muskeln- und Skelettsystem, das Organsystem und das Nervensystem werden nur mit den Händen des erfahrenen Behandlers behandelt.

Was ist der Unterschied zwischen Osteopathie und Physiotherapie?

Die Ausbildung zum Osteopath dauert 5 Jahre berufsbegleitend und kann mit dem Bachelor oder Master abgeschlossen werden. In Deutschland ist der Beruf des Osteopathen nicht anerkannt und erfordert deshalb einen Abschluss als Heilpraktiker oder Arzt um selbständig zu arbeiten.

Nach der Ausbildung sind alle Osteopathen von den Berufsverbänden angehalten, jährlich Weiterbildungen zu absolvieren, um die Qualität zu gewährleisten.

Die Physiotherapie ist ein Ausbildungsberuf und der Physiotherapeut ist weisungsgebunden an einen Arzt. D.h. dass er nur einen Patienten behandeln darf, wenn der Arzt die Anweisung gegeben hat und dann auch nur in der entsprechenden Region.

Der größte Unterschied zwischen Osteopathen und Physiotherapeuten ist die Herangehensweise. Der Osteopath sucht immer nach den auslösenden Ursachen und behandelt diese. Der Physiotherapeut behandelt meist symptomatisch und dort wo der Schmerz ist, wobei oftmals nur eine Linderung erfolgt, da die Ursache nicht behandelt wird. Weiterhin arbeitet der Physiotherapeut meist nur im Muskel-Skelett-System, die Organe betrachtet er nicht und das Nervensystem ebenfalls nicht.

Was macht die Osteopathie bei Babys so besonders / anders?

Die Geburt ist für das Neugeborene und seine Eltern eins der größten Erlebnisse im Leben. Die Muskeln, Knochen und das Gewebe verändern sich ständig und unterscheiden sich auch erheblich vom Erwachsenen, deshalb muss sich der Therapeut sehr gut mit der Entwicklung und dem Wachstum von Kindern auskennen.

Die Kinderosteopathie befasst sich daher mit der spezifischen Behandlung von Säuglingen, Kleinkindern, Kindern, Jugendlichen, Müttern und Schwangeren.

Eltern kommen mit ihren Säuglingen häufig zur osteopathischen Behandlung bei Saug- und Trinkschwierigkeiten, Schlafstörungen, Überstreckung, Schädelasymetrien, vermehrtes Schreien, Blähungen und Koliken. Bei Kindern und Jugendlichen eignet sich die Kinderosteopathie häufig bei Lern- und Konzentrationsstörungen, sowie Verhaltensauffälligkeiten.

Da das Gewebe bei Neugeborenen und Säuglingen noch sehr weich ist, kann die Osteopathie für Baby und Kind sehr gut präventiv ansetzen. Bei Kindern jeglichen Alters kann eine osteopathische Behandlung angewandt werden.

Am Anfang der Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese der Beschwerden. Anschließend wird eine manuelle Untersuchung durchgeführt, wobei unabhängig von der Symtomatik der gesamte Organismus des Kindes untersucht wird.

Während der Behandlung wird versucht die Körperstruktur des Kindes zu erfassen. Der Osteopath erspürt dabei Schicht für Schicht und kann so Bewegungseinschränkungen und Spannungen ertasten.

Nach einer Behandlung gibt man dem Körper etwa 1-3 Wochen Zeit, auf diese Behandlung zu reagieren. In der Regel umfasst ein Zyklus 1-3 osteopathische Behandlungen.

Osteopathie bei Babys

Unsere Erfahrung

Die Geburt unserer kleinen Maus war nicht so, wie man sich das wünschen würde. Sieben Tage nach dem errechneten Geburtstermin entschloss sich unsere Kleine, dass sie nun bereit für die Welt war. Einen Tag später war sie dann endlich da. Die vielen Stunden waren ein Kraftakt. Ich war zum Zeitpunkt in dem die Presswehen eingesetzt haben bereits sehr geschwächt. Mit allerletzter Kraft habe ich versucht die kleine Maus zur Welt zu bringen. Zum Schluss musste eine Saugglocke und Druck auf dem Bauch helfen. Es war, als hätte sie festgesteckt. Und von einer auf die nächste Sekunde ging alles ganz schnell. Zu schnell.

In den ersten Wochen Zuhause haben wir festgestellt, dass sie eine Lieblingsseite hatte. Wir haben beobachtet, dass sie ihren Kopf immer nach rechts gedreht hat. Das kann ein erstes Anzeichen für eine Blockade sein. Hinzu kamen Blähungen, worauf sie immer sehr unruhig war, schlecht gegessen hat und sichtlich Schmerzen hatte. Es war nicht leicht sie zu beruhigen. Dann fiel mir der Rat meines Kollegen ein und wir machten einen Termin bei der Osteopathin Anja Eichhorn aus.

Anja hat sich unsere Kleine angeschaut. Nicht nur mit ihren Augen, sondern vor allem mit ihren Händen. Nebenbei hat sie sich nach der Geburt erkundigt und uns erklärt, dass auch die Kleine bei einer solch schweren Geburt etwas mitnimmt bzw. das es auch nicht Spurlos an ihr vorüber gegangen ist. Daher benötigt sie besonders viel Zuwendung. Sie gab uns mit auf den Weg, dass wir viel darüber sprechen sollen. Untereinander und vor allem mit der Kleinen. Mit sanften, aber gezielten Handbewegungen konnten wir sehen, wie sich unser Wurm immer mehr entspannte. Die Blähung löste sich. Frau Eichhorn zeigte uns, wie wir im Falle erneuter Blähungen dem Magen-Darm-Trakt helfen können. Ihre ruhige und sanfte Art hat sogar mir sehr geholfen. Denn im innersten hatte ich mir Vorwürfe gemacht, weil die Geburt nicht so verlaufen war, wie es hätte sein sollen.

Seit unseren Besuch bei der Anja, geht es der Kleinen sehr gut. Und wir wussten noch einmal mehr, dass wir nicht allein sind. Das es jemanden gibt, der mit seinen Händen wahre „Wunder“ bewirken kann. Auch dem Kind von Freunden geht es seit einem Besuch bei Anja besser. Er isst besser, schläft besser, schreit kaum noch und ist sichtlich fröhlicher.

Die AOK übernimmt übrigens die Kosten für drei Behandlungen. Dafür ist lediglich eine Überweisung / Empfehlung vom Kinder- bzw. Hausarzt nötig. Aber auch wenn ich es selbst bezahlen müsste, wäre und ist es mir das Wert.

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Lasst euch von Anjas geschulten sanften Händen und ihrem Wissen helfen. Egal ob während der Schwangerschaft oder wenn eurer Baby viel schreit, schlecht schläft, isst, Blähungen oder Koliken hat.

Was?
Osteopathie- besonders für Schwangere, Babys und Kleinkinder

Wann?

Termin vereinbaren unter:

0351/16039891

0176/80138486

anja.eichhorn.laviva@gmail.com

Wo?

Laviva Praxen
Maystraße 1, 01277 Dresden

Bildquelle: Pixabay

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