Wochenrückblick // Kita Eingewöhnung – Jule Pieper Challenge – geplatzte Träume

Posted on 9. Februar 2020 by Dany

Die letzten Wochen haben wir darauf hin gefiebert und ich hab mich so oft gefragt, wie es wohl werden wird. Die Kita Eingewöhnung. Und zack war der Januar rum und es war soweit. Die Nacht vor dem “großen” Tag haben wir (der Wurm und ich) sehr unruhig geschlafen. Nach der Morgenroutine ging es also los. Nach der Stunde habe ich festgestellt, das es fast genauso war wie in den Spielstunden zuvor, nur das der Papa eben nicht dabei war. Sie hat oft zu mir geschaut und ist auch öfter zu mir gekommen. Am nächsten Tag, das gleiche Spiel. Mitte der Woche sollte der Papa sein Glück mal versuchen, denn seit Anfang der Woche war Papa auf einmal beliebt wie nie zuvor. Ich blieb also zurück mit gemischten Gefühlen. Natürlich hatte ich mir vorher überlegt, was ich in der Stunde machen will. Und so wütete ich durch die Wohnung wie ein Eichhörnchen auf Koffein. Wäsche waschen, Boden wischen, das obere Stockwerk entrümpeln und entmüllen… drei Müllsäcke später stand ich am Briefkasten während die zwei gerade Heim kamen, zufrieden wie schon lange nicht. Am nächsten Tag hab ich das Koffein-Eichhörnchen nochmal raus gelassen. Das war so Großartig. Und die kleine Maus war sichtlich entspannt und glücklich. Dieses Mal ist der Papa für zehn Minuten “auf Arbeit gegangen”. Sie hat sich der Erziehern anvertraut und sich trösten lassen.

Manche denken jetzt wahrscheinlich: wie bekloppt ist die denn…? Aber die Stunde Kindfrei dafür zu nutzen das zu tun wozu ich in der Elternzeit nie gekommen bin war einfach super. Passend dazu gab es auf Instagram die #julepieperchallenge in der dazu aufgerufen wurde eine Lektion im Buch deines Lebens gemeinsam zu machen. In dieser Lektion ging es darum sich zu überlegen was man alles besitzt, aber nicht benötigt. Alles hat mit dem Kleiderschrank begonnen. Obwohl ich dachte da wäre nichts mehr was ich nicht mehr anziehe oder brauche, wurden es dann doch zehn Teile die ich aussortiert habe. Danach ging es mit dem Schrank der Kleinen weiter, die Abstellkammer, mein Schreibtisch, das Bücherregal der Bettkasten und zu guter letzt flog die Couch noch über Bord. Raus raus raus und Platz schaffen für Neues oder eben einfach Platz schaffen. Das fühlt sich nach Neuanfang an und genau so muss es sein.

Wenn man absolut keine Lust auf etwas hat, dann macht es manchmal Sinn es trotzdem zu tun. Oft werden wir dann überrascht und unsere Erwartungen über den Haufen geworden.

Und ganz heimlich hat der Wurm noch einen Backenzahn raus gequetscht, den wir eben bei einem herzlichen Lachen entdeckt haben.

Tja und wie wir dabei sind Arbeits-und Familienleben harmonisch zu gestalten zerplatzen andere Träume und wir stellen wieder einmal schmerzlich fest das verheiratet zu sein kostentechnisch nur Nachteile hat.

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