Wochenrückblick // neuer Mitbewohner – Wurmnews – eine Kurzgeschichte

Posted on 16. Februar 2020 by Dany

Unser neuer Mitbewohner

Und schon ist wieder Sonntag, Zeit die Woche Revue passieren zu lassen. Bevor Anfang der Woche unsere neue Spielwiese ankommen sollte, haben wir unsere Wetten abgegeben, zu welcher Stunde sie wohl hier erscheinen würde. Zur Auswahl standen sechs Stunden zwischen zwölf und achtzehn Uhr. Als der Fahrer um elf anrief und sich erkundigte ob wir schon zu Hause wären, hatten wir beide unsere Wette verloren. Ganz zur Belustigung unserer Kleinen rannten wir nun von der einen Ecke des Zimmers in die andere und räumten unser japanische Minimalistencouch weg. Wer jetzt an Magic Mike Möbelpacker denkt, dem muss ich leider enttäuschen. Die beiden „Männer“ ähnelten eher zwei Streichhölzern, die unter den Teilen der Couch zu brechen drohten. Aber sie schafften es und bekamen einen kleinen Bonus von uns, wir denken, dass gehört sich einfach. In den letzten Tagen haben wir uns mit unserem neuen Mitbewohner angefreundet und möchten ihn nicht mehr missen. Das er mal als Turngerät einer Einjährigen dienen würde, hätte er sicher nicht gedacht. Ich denke, wir nennen ihn Bob.

Blognews

Auf dem Blog gab es diese Woche den ersten Beitrag innerhalb der „Serie“ von Menschen für Menschen. Denn ich möchte nicht immer nur von mir und meinen Erfahrungen erzählen. Immerhin gibt es da draußen so viele Geschichten und ich selbst habe dann das Gefühl nicht so allein zu sein mit meinen Gedanken und Gefühlen. Wenn du also auch etwas zu erzählen hast, melde dich gern bei mir und erzähl uns deine Geschichte!

Job

Zum beruflichen Neustart gilt es noch einiges Vorzubereiten. Vielleicht sollte ich mir langsam Inkontinenzmaterial beschaffen, denn je näher der nächste Monat rückt, umso aufgeregter bin ich. Nicht das etwas in die Hose geht (das meine ich im doppelten Sinn). Aber dafür habe ich das tollste Team und die besten Männer an meiner Seite. Ich denke, ich werde dann auch auf dem Blog darüber berichten, wenn es soweit ist und es dich interessiert…

Gedanken

Ein Stück aus meiner Vergangenheit hat mich eingeholt und tatsächlich getroffen wie ein Ast der von Sabine mit Schwung gegen meinen Kopf geschmissen wurde. Ein, ich würde es als Bekannten bezeichnen, ist über meine Mutter wieder in mein Leben getreten. Und obwohl wir noch nicht einmal persönlichen Kontakt hatten, kamen bereits jetzt Bruchteile, die mir unbekannt waren auf diesen Weg zu mir. Ich weiß noch nicht genau was ich damit anfangen soll oder was mir das Universum damit mitteilen möchte. Aber ich werde es herausfinden. Mit der Zeit.

Der Wurm

Nachdem unser kleiner Erdenbürger letzte Woche unbemerkt einen Backenzahn bekommen hatte, folgt nun ein anderer mit dem Ausmaß einer Naturkatastrophe und hinterlässt Augenschatten der Verwüstung. Wir haben auch einen entscheidenden Fehler gemacht und uns in Sicherheit gewogen, als dieser eine Zahn unbemerkt und die Anderen mit kleineren schlechte Laune Anfällen ins Dunkle der Mundhöhle getreten sind. Im Moment scheint das Zahnen eine Wesensveränderung mit sich zu führen, die es ganz schön in sich hat und uns erneut auf die Probe stellt.

Social Media Welt

Diese Woche gab es von meiner Freundin eine Metapher, die ich unbedingt teilen musste.

“Dany, du bist wie ein Busfahrer. Du holst mich immer genau da ab wo ich gerade stehe und nicht so recht weiterkomme. Und dann bringst du mich genau dahin wo ich hin will, hin muss.” Diesen wundervollen Vergleich hat mir meine Freundin vor ein paar Tagen gegeben. Wir ergänzen uns einfach super. Meistens sagen wir uns genau das, was der andere sich insgeheim dachte, aber manchmal muss es erst noch jemand aussprechen bevor es real wird. Und oft stellen wir dann fest, das war genau das, was ich mir auch dachte.

Oft wissen wir schon selbst in uns drinnen was richtig ist, aber es hilft, wenn es jemand ausspricht.

Bist du auch ein Busfahrer? Oder stehst du an der Haltestelle und wartest?

Eine Kurzgeschichte

Heute zum Sonntag gab es einen tollen Aufruf von der Lektorin Anke Müller. Sie schrieb, wer es schafft bis Dienstag 18 Uhr eine Kurzgeschichte, die in einem Zug spielt an sie zu schicken, für den lektoriert sie diese kostenfrei. Eine tolle Gelegenheit um zu schauen, ob man zusammen passt. Ich habe nicht lang überlegt ob ich mit mache und auch die Geschichte brauchte nicht lang um in meinem Kopf zu reifen. Da es mit Kleinkind eher hinderlich ist den offenen Laptop irgendwo stehen zu haben, habe ich kurzer Hand die Notizfunktion meines Handys zum schreiben genutzt. Das hat super funktioniert. Leider sind 10 Normseiten schneller geschrieben als ich gedacht hatte. Aber das es so gut geklappt und so aus mir rausgeflossen ist, lässt mich nochmal über mein Manuskript nachdenken, das seit einigen Wochen im Ordnerurwald unserer Festplatte Staub ansetzt. Was ich dann mit der Kurzgeschichte mache, weiß ich auch noch nicht. Jetzt muss ich sie erstmal etwas kürzen und zum Ende bringen.

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