Wochenrückblick // zwischen Laptop und vollgeschissenen Windeln

Posted on 29. März 2020 by Dany

Allmählig sieht man die Unsicherheit in den Gesichtern der Mitmenschen. Besonders bitter ist es, wenn man jemanden kennt, dessen Existenz durch das große Wort mit dem Anfangsbuchstaben „C“ bedroht ist. Es kommt immer näher. Spielte sich vor einigen Wochen noch alles in China, Japan, Italien ab, hat es nun bereits Menschen in der näheren Umgebung getroffen. Als in den Medien berichtet wurde, dass es auch einige Stars erreicht hat, dachte ich nur an den Spruch: „Ob arm oder reich, vor der Kaffeemaschine sind wir alle gleich.“

Jeder ist auf seine Weise betroffen. Aber wir können auch alle etwas daraus lernen. Jeder für sich und alle gemeinsam. Mehr Acht geben. So habe ich das Gefühl, wenn ich mal wieder vergesse geduldig zu sein und zu entschleunigen, dass ich direkt ein Brett vor den Kopf geknallt bekomme. Man nimmt an, dass ich es irgendwann endlich begriffen haben müsste, das schnell nicht gleich gut ist. Aber, da geht anscheinend noch was. Liegt aber auch an dem Spagat zwischen Kind und Laptop.

„Na du kannst ja wenigstens Homeoffice machen.“ Höre ich es aus dem Lautsprecher meines Handys. Ja, sicher bin ich dafür dankbar und anders würde da auch gerade gar nichts gehen. Aber dennoch funktioniert vernünftiges Arbeiten in dieser Konstellation einfach nicht. Besonders weil der Mann im Haus auch arbeiten geht und mit seinen zwölf Stunden Schichten den ganzen Tag nicht da ist. Die meisten vergessen auch, dass unser Wurm gerade mal 14 Monate alt ist. Das bedeutet Selbstbeschäftigung dauert aller höchstens mal zehn Minuten. Und wenn es dann still ist, sollte man definitiv nachschauen, was der Chaoswurm sich wieder hat einfallen lassen. Am nützlichsten ist es, wenn sie schläft. Allerdings heißt es dann schnelle Füße, was natürlich wieder zu Fehlern führt. Abends funktioniert die Zuarbeit nicht, denn das Geschäft läuft nun mal tagsüber. Von Konzentration reden wir mal nicht.

Im Übrigen sind Gummibärchen als kleine Ablenkung keine gute Idee. Unbegeistert über die klebrigen Hände saß der Wurm im Bällebad (Wäschekorb) und hat sein Unbehagen dann lautstark verkündet.

Und dann war es soweit, der Wurm hat zum ersten Mal seine Finger in die eigene Kacki gesteckt. Hach, Mamasein ist doch einfach wundervoll 😅🙈 Aber sind wir mal ehrlich, bisschen mehr im Haushalt könnte sie schon helfen.

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